Digitale Kompetenz

Digitaler Kompetenz beinhaltet alle Fähigkeiten, die ein Individuum benötigt, um sich in einer EDV-gestützten Umgebung zurechtzufinden, in ihr zu lernen und zu arbeiten. Die Digitale Kompetenz allgemein schließt mehr als reine Computeranwendungskenntnisse ein und “umfasst eine breite Palette von Verhaltensweisen, Strategien und Identitäten, die in einem bestimmten digitalen Umfeld wichtig sind”.

Heutzutage wird der Begriff Kompetenz von vielen verschiedenen Wissenschaften verwendet, um grundlegende Fähigkeiten des Menschen zu beschreiben, die weder durch Reifungsprozesse noch durch die Genetik entstanden sind. Die Kompetenz entwickelt sich durch die Interaktion mit der eigenen Umwelt und ist somit selbstorganisiert. Wenn eine Person über eine bestimmte Kompetenz verfügt, verfügt sie über ein bestimmtes Wissen. Als Handlungsgrundlage ist situationsbezogenes Wissen von großer Bedeutung.

Digitale Kompetenz in sieben Teilbereichen

  1. Medienkompetenz:
    • Das umschließt Medienkritik, wobei das Erkennen und Analysieren von gesellschaftlich problematischen Prozessen gemeint ist. Aber auch das Anwenden dieses Geschickes im eigenen Handeln.
    • Daneben steht Medienkunde, welche Wissen über Medien und Mediensysteme fordert.
    • Ein dritter Bestandteil ist Mediennutzung, bei der Inhalte aufgenommen werden bzw. weiter interaktiv Gebrauch finden.
    • Zuletzt betrifft es auch Mediengestaltung, in der man selbst dem Mediensystem etwas Kreatives und Innovatives hinzufügt.
  2. Kommunikation und Kollaboration: Damit ist die aktive Teilnahme in sozialen Netzwerken und im Bereich des Bildungssektors gemeint.
  3. Digitale Identität und Karriereplanung: Da jede Person eine eigene digitale Identität besitzt, gilt es diese nicht nur aufzubauen, sondern auch zu pflegen.
  4. IT-Kompetenz: Es ist wichtig mit digitalen Technologien umgehen zu können, sowohl im Studium und Beruf als auch im Alltag. Nur so ist eine sichere und adäquate Nutzung gewährleistet.
  5. Digitales Lernen und Lehren: Für Lern- und Lehrzwecke muss eigenständig, aber auch im Kollektiv mit beispielsweise E-Learning oder Distance Learning ein souveräner Umgang gefunden werden.
  6. Informationskompetenz: Das bedeutet ein kritischer und kompetenter Umgang mit Informationen und diese somit beschaffen, bewerten und korrekt verwenden zu können.
  7. Digitale Wissenschaft: Dieses Element schließt die Nutzung und das Erzeugen von digitalen Daten, Quellen und anderen digitalen Untersuchungsmethoden ein, um wissenschaftliche Ziele zu erreichen.

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